LibraryCompass
Quellcode
Hobbyprojekt · quelloffen · macOS

Die eigene Bücherwand,
endlich sortiert.

LibraryCompass katalogisiert physische Bücher: Barcode scannen, Titel und Cover aus freien Quellen holen, eigene Bewertung und Notiz dazu. Bewusst wenige Funktionen — ein aufgeräumter Nachfolger für Delicious Library.

macOS 14 oder neuer · Apple Silicon & Intel · MIT-Lizenz

LibraryCompass: Cover-Raster einer Bibliothek mit 115 Büchern
Die Screenshots zeigen eine echte, gewachsene Bibliothek — 115 Bücher, eigene Bewertungen, eigene Notizen.

Warum

Aus einem Regalproblem entstanden.

Delicious Library war jahrelang die Antwort auf die Frage „habe ich das Buch schon?" — und wurde dann eingestellt. Der Bestand lag als XML-Export auf der Platte. LibraryCompass ist die Antwort darauf: klein, lokal, ohne Konto, mit genau den zehn Feldern, die wirklich gebraucht werden.

Kein Produkt, kein Geschäftsmodell. Das hier ist ein privates Wochenendprojekt, das öffentlich liegt, weil es vielleicht jemandem sonst nützt. Keine Registrierung, keine Analyse, kein Server — die Bibliothek bleibt auf dem eigenen Mac.

Funktionen

Wenig, aber das richtig.

Jede Funktion existiert, weil sie beim Katalogisieren von rund 1.800 Büchern gefehlt hat.

Barcode scannen

Kamera auf den EAN-13-Code halten, fertig. Die Prüfziffer wird validiert, bevor irgendetwas nachgeladen wird. Das iPhone lässt sich als Continuity-Kamera nutzen und wird wegen des besseren Autofokus bevorzugt. ⌘K

Metadaten aus freien Quellen

Titel, Autor und Jahr kommen der Reihe nach von Open Library, der Deutschen Nationalbibliothek und Google Books. Die DNB ist dabei, weil deutsche Ausgaben in den internationalen Quellen oft fehlen. ⌘N

Import aus Delicious Library

Liest den plist-XML-Export ein, gleicht über die ISBN ab und läuft deshalb beliebig oft ohne Dubletten. Eigene Bewertungen und Notizen bleiben erhalten; Katalog-Ballast im Titel wird entfernt.

Eigene Bewertung, Notiz, Lesedatum

Fünf Sterne, ein Freitextfeld und ein Datum — mehr nicht. Jede Eingabe wird sofort gespeichert, es gibt keinen Speichern-Knopf. Statistikkarten zeigen Leseanteil, Notendurchschnitt und die zuletzt gelesenen Titel.

CSV-Export

Alle zehn Felder als RFC-4180-CSV, mit Byte-Order-Mark, damit Excel die Umlaute richtig anzeigt. Die eigenen Daten bleiben jederzeit mitnehmbar. ⌘E

Raster oder Liste, hell oder dunkel

Suche, Filter und Sortierung greifen bei rund 1.800 Titeln ohne spürbare Verzögerung — keine Animation steht zwischen Eingabe und Ergebnis. Coverzoom stufenlos, Erscheinungsbild folgt dem System oder wird von Hand gesetzt.

Ansichten

So sieht es aus.

Die Oberfläche ist deutsch. Umschalten des Erscheinungsbilds oben rechts wechselt auch diese Bilder.

Installation

Selbst bauen, in drei Schritten.

Es gibt bewusst keine fertige Programmdatei zum Herunterladen: ohne bezahltes Apple-Entwicklerprogramm ließe sie sich nicht notarisieren, und eine nicht notarisierte Datei aus dem Netz sollte niemand blind öffnen. Der Quellcode ist vollständig — bauen dauert unter einer Minute.

1

Xcode-Befehlszeilenwerkzeuge installieren, falls noch nicht vorhanden.

2

Projekt klonen und das Programmpaket bauen.

3

Nach „Programme" installieren und starten.

# Quellcode holen
git clone https://github.com/JoeMartinBTC/LibraryCompass.git
cd LibraryCompass

# bauen und installieren
./make-app.sh
./install-app.sh

# optional: Testlauf
swift test

Die App wird mit einer Ad-hoc-Signatur versehen. Beim ersten Start nach einer Neuinstallation fragt macOS erneut nach der Kameraerlaubnis — das ist erwartet und in der Projektdokumentation beschrieben.

Unter der Haube

Klein gehalten, ordentlich gebaut.

SwiftUI und SwiftData, kein Netzwerkdienst, keine Fremdbibliothek. Der Kern ist als eigenes Paket getrennt und testgetrieben entstanden.

159 Tests

Import, Duplikaterkennung, Suche, Statistik und die Metadatenquellen sind abgedeckt — inklusive echter Netzabfragen.

Alles lokal

Eine SwiftData-Datei im Programmordner des Benutzers. Kein Konto, keine Synchronisierung, keine Telemetrie.

MIT-Lizenz

Benutzen, verändern, weitergeben — auch kommerziell. Ohne Gewährleistung, wie bei MIT üblich.